DOPPELPUNKT: april’16

April…April, der macht was er will!

„Am 1. April schickt man den Narren, wohin man will.“

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Und und und… Schlagen wir einmal nach:
Der April ist der vierte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage und beginnt mit demselben Wochentag wie der Juli und in Schaltjahren auch wie der Januar. Im römischen Kalender war der Aprilis ursprünglich der zweite Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche (aber auch militärische) Jahr begann.

Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens. Da die Namen der ersten Jahreshälfte Götter wiedergeben, könnte es von Aphrodite stammen, die als Göttin für Liebe zu April passen würde, auch wenn der römische Name Venus gewesen wäre. Der Name bezieht sich möglicherweise auch auf die sich öffnenden Knospen im Frühling…….

langweillig? Find ich auch!

aber wussetst du schon, das wir bei den Thuurvögel eine Wikepedia-Person haben? Nachschlagen war Gestern, wir Fragen
Patricipedia…!

DOPPELPUNKT: märz’16

Konrad Vetterli…. Und wie die Konfetti entstanden sind (aus der Kategorie: was ich schon immer mal wissen wollte…)riesen-konfetti-10-cm-grosse-konfetti

Alle Jahre wieder kommt er: der Konfettifluch. Er entsteht in den Monaten Januar und Februar und dauert das ganze Jahr an. Doch wie sind die Konfetti denn nun eigentlich entstanden?

Die Geschichte beginnt mit Konrad Vetterli. Ein zurückgezogener, langweiliger Bünzli, tätig als Buchhalter in einem kleinen, unscheinbaren Familienbetrieb. Konrad Vetterli war sein Leben lang alleine und hatte keine sozialen Kontakte, ein Workaholic. So kam es, dass Herr Vetterli immer wieder Arbeit mit nach Hause nahm. Bekannter Weise besteht Buchhaltung mehrheitlich aus Papier, Papier dass ordentlich gelocht und abgeheftet werden muss. Die Ordner in Herr Vetterlis Büro stapelten sich irgendwann bis an die Decke, ein Durchkommen war praktisch unmöglich. Eines Tages passierte das Unvermeidliche: ein ganzes Regal mit Ordner war derart unstabil, dass es Herrn Vetterli auf den Kopf fiel. Nach einer gefühlten Ewigkeit erwachte Herr Vetterli wieder aus seiner Ohnmacht und wusste nicht mehr wie ihm geschehen. Überall verstreut die losen Papiere… und was noch schlimmer war: der ganze Sammelbehälter mit den Locher-Übrigbleibsel war über ihm ausgeleert.

Herr Vetterli konnte sich an nichts mehr erinnern, sah nur noch überall die vielen Locher-Übrigbleibsel, schnappte sich den Locher und begann wild um sich zu Lochen. Stunden, Tage vergingen – Herr Vetterli lochte munter weiter, alle Papiere die er fand. Sein Büro quoll über, die Möbel waren nicht mehr zu sehen.

Herr Vetterli nahm nichts mehr von seiner Umwelt wahr, nicht einmal, dass vor seinem Fenster viele verkleidete Menschen fröhlich auf der Strasse Fasnacht feierten. Da plötzlich barst das Fenster aufgrund des Locher-Übrigbleibsel Gewichts aus seinen Fugen und die ganze Papierpracht ergoss sich auf die Strasse, über die Leute, in ihre Biere, auf ihre Kostüme! Die Leute erschraken und sahen erstaunt hinauf zum Fenster von Herrn Vetterlis Wohnung – «Seht, was kommt da aus dem Fenster? Wohnt da nicht dieser komische Konrad Vetterli? Dä Koni Vet?»

Nachdem der erste Schock überwunden war, fanden die verkleideten Leute unten auf der Strasse ihren Gefallen an den Locher-Übrigbleibsel. Sie bewarfen sich damit und lachten und scherzten.

Erstaunt sah Konrad Vetterli aus dem Fenster und wunderte sich über das Treiben… und musste das erste Mal in seinem Leben aus vollem Herzen lachen. Er rannte runter auf die Strasse und machte mit, bei der Locher-Übrigbleibsel-Schlacht. Die Menschen kamen auf Konrad Vetterli zu, bedankten sich für die super-tolle Fasnachtsüberraschung! «hey Koni Vet, coole Sache, hoffe du machst das nächstes Jahr wieder!».

Konrad Vetterli liess sich das nicht zweimal sagen. Schon am nächsten Tag locherte er fröhlich weiter und besorgte sich sogar farbiges Papier für’s nächste Jahr! Konrad Vetterli entwickelte noch einen weiteren Locher mit einer anderen Form und liess sich diesen auf den Namen «Konfetti» patentieren.

Wollt auch ihr aus dem Bünzli-Alltag ausbrechen? Druckt den untenstehenden Konfetti-Bastelbogen aus, schnippelt wie wild und habt Spass!

konfetti-bastelbogen

Tschüüsss… Und hoffentli bis gli!

Eine wundervolle Saison ist nun Geschichte!

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Mit einer Premiere, der öffentlichen Probe starteten wir das letzte Fasnachtswochenende am Freitag. Toll, durften wir unsere „hoffentlich Neuen Mitglieder“  bei uns begrüssen. – Danke für den Besuch

Der Teamgeist bewiesen wir am Samstag ganz speziell. Unbeschreiblich Thuurvögel! <3 Die letzte Carfahrt brachte uns nach Winterthur für einen gemütlichen Nachtumzug und spassige Ständlis. – natürlich hat es geregnet

Traditionellerweise beendeten wir unsere Saison im Freizeitpark in Niederbüren. Wie immer war der Brunch „uhhhh guet“. Vielen Dank an alle Zuschauer, Euer kommen hat uns riesig gefreut!

Ps: selbstverständlich hat es auch am letzten Fasnachtstag geregnet!

Superheldenflug trotz Stau und Sturm

Nach einem langen und intensiven Wochenende drehten die thuurvögel eine Ehrenrunde am Wiler Umzug.

Biisig kalte Winde, dunkle regenverhangene Wolken, immer wieder stockender Verkehr und die sich langsam bemerkbar machende Müdigkeit brachten unsere Supervögel nicht von ihrem Kurs ab.

Das Posaunenregister freut sich besonders über den Nachwuuchs, der uns mit seinem Talent fürs „schränzen“ regelrecht weggepustet hat.

Zum Schluss gabs das schon fast zur Tradition gewordene Ständchen nach dem Umzug mit dem wir dieses Wochenende musikalisch beendeten. Wir freuen uns schon auf den nächsten Freitag, wenn wir, für diese Jahreszeit doch sehr ungwöhnliche Destination anfliegen: die öffentliche Probe im OZ Degenau.

Superheldenthuurvögel Info des Tages:

Superheldenthuurvögel fliegen auch bei Stau- und Wetterwarnung.

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nach em Rägä chunt d’Sunne

nach de rägäriiche Uftritt vo de letschte Täg, bzw. Wuche, hät s’Motto vom Samstig gheisse: SommerSonneSommerSonne: Wil!!! IMG_2823 IMG_2819Am Nomi händ mir d’Bahnhofstross grockt und nach ere feinste Stärchig gad au no d’Altstadt! IMG_2831

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Au wenn d’Sunne scho längst undergange isch, bis mir in Rossrüti acho sind, s’Summerfeeling händ mir debii gha!

 

Ausfall der Supperheldenkraft

Unser Ziel – Ittigen (BE) – der einzige Anlass der weiter wegführt und – oh Nein, die Supperheldenkraft ist ausgefallen – weg, nicht mehr da. Also 2.5 Stunden Car fahrt dafür aber massig Zeit um zu essen, trinken, singen, diskutieren und schlafen.

Der Empfang in Ittigen war, zumindest für den Autor dieser Zeilen, das Freundlichste und Wärmste seit langem. Und dies zog sich durch den Abend. Das zahlenmässig eher überschaubare Publikum war bei unseren beiden Auftritten voll bei der Sache und gab sich Mühe darüber hinweg zu helfen, dass die Turnhalle nur knapp 1/3 voll war.

Unterm Strich war es nicht die tobende Party aber die guten Gespräche, die Freundlichkeit, das Gefühl willkommen zu sein und dass auch die ältesten :thuurvögel nicht die ältesten Personen in der Halle waren, machte den Anlass zu einer runden Sache. Herzlichen Dank20160206010825

PS: Bei der Heimfahrt haben viele die Supperheldenkraft wiedergefunden – Augen schliessen, schnarchen und die 2.5 Stunden vergehen wie im Flug.

Sternchen und Streifen

schmudoWie für diese Saison typisch regnete es auch am Schmudo. Zum Glück haben wir uns bereits ein bisschen daran gewöhnt und unsere Regenausrüstung beinahe perfekt zusammengestellt. So werden unsere Regen-Auftritte immer besser, was wir am Schmutzigen Donnerstag gleich mehrere Male beweisen konnten.

Nach den Auftritten in Jonschwil und St. Gallen suchten wir jeweils sofort ein Dach über dem Kopf. Besondern freuten wir uns, dass sich die Beiz in St. Gallen extra passend zu unserem Motto herausgeputzt hat. Sternchen, Streifen und Regentröpfchen, das war der Schmudo 2016.

De Plitsch und de Platsch…

Schaffhuuse mer chömed… da Mol mit de Buebe. Mer hend dörfe bi strahlendem Wätter en guetbsuechte Umzug laufe und au im trochne no es sehr kreativs Monschter absolviert (Motto: welles andere Guggeinstrument würd no zu mir passe?).

Noch em Znacht isch es denn mit em guete Wätter verbii gsi. Leider sind die diverse Guggezelt für eus chli knapp berechnet gsi, weshalb mer de d’Ussebühni bi strahlendem Räge bevorzugt hend. Zwüsche de zwei Uftritt hed me de chrampfhaft es trochnigs Plätzli gsuecht zum sich ufwärme.

Noch em letschte Uftritt bi de Rhy-Gusler simmer de uf direktem Weg in Car und ab hei…. In Tumbler (auch bekannt unter: s’Loch, d’Häxehöhli, s’Schiff etc.).

Trotz em Räge, es hed Spass gmacht! Und besser als mit de Wort vom Dieter Wiesmann (Schaffhuuser Liedermacher) chönnt me de Bricht ned abschlüsse:

20160131 SH Fasnacht

«De Plitsch und de Platsch

zwei Rägetropfe wirbled dur de Wind plitsch und platsch

sind froh, dass Rägetröpfe sind

si plitsched und platsched und plotsched e bitz

und de Plitsch seit zum Platsch und de Platsch seit zum Plitsch wa stelled mir hüt aa?»

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