DOPPELPUNKT: juli’16

DER LEMMINGE-MODUS – eine Mitmach-Aufforderung!


Jede Jahreszeit hat ihren Charme, ihre Befürworter und heissen Verehrer. Lieben die Wanderer innigst den Herbst, so hüpft das Herz der Gartenbesitzer im Frühling. Die Sonnenanbeter schwören auf Sommer und die Skifahrer auf Winter…so weit so gut. Und da wäre noch die 5te Jahreszeit, Fasnacht, sie hat einen Charakterzug, den wir Euch heute ans Herz legen wollen: DER LEMMINGE-MODUS. Ihr kennt das nicht? Naja, sagen wir, den Hinterherlauf-Stil. Das läuft so, ins Gwändli steigen und die Hände in die Hosentaschen stecken und schon kanns losgehen: am Fasnachtsziel angekommen steigt einer als erstes zum Car aus, schnappt sich einen Eintrittsbändel, sucht das Partyareal auf, kämpf sich zur Bar durch. Und hinter dem Ersten: alle plaudern, lachen, gucken rum, träumen vor sich hin aber laufen konsequent nach. Unser Vorschlag für Euren Sommer, probiert ihn aus, den LEMMINGE-MODUS! Wie wärs mit Auto volltanken und einfach mal einem anderen Automobilist nachfahren. Einkaufen? Mühsames Zettel schreiben könnt Ihr vergessen, einfach Einkaufswagen schnappen und reinlegen was der vor Euch auch aus dem Gestell nimmt. An der Kinoschlange oder der Bar: dasselbe wie die Dame vorher bestellen. Nicht studieren wohin, schon gar nicht wann und pressieren – ausgeschlossen! Ob das Sinn macht, fragt Ihr Euch? Nein! Aber es entspannt ungemein!

0206205d3b71d8d1a6ca6278b93d25051f58b754729b50882efa08ac7074606b4e711e

 

Geniesst den Sommer, lemmingt rum und aus der hinteren Reihe könnt ihr entspannt Neues entdecken. Gerne dürft Ihr Eure Lemminge-Erfahrungen mit uns teilen und einen Kommentar hinterlassen, wir sind gespannt…

DOPPELPUNKT: juni’16

Wir kommen wieder zu dieser Zeit im Jahr, in der es eigentlich sommerlich warm werden sollte und es doch immer wieder so kalt wird, dass man sich Nachts in die dicke Wolldecke kuscheln muss und am Morgen mit einer dicken Winterjacke aus dem Haus huschen möchte. In dieser Zeit stellt sich immer wieder die Frage, was man den anziehen soll, um perfekt auf den Tag vorbereitet zu sein, denn:
☀️ am Morgen ist es klar zu kalt für ein leichtes T-shirt und man entscheided sich für eine etwas wärmere Bekleidung, da man keine Erkältung so kurz vor der Badesaison riskieren will

☀️ es am Mittag schon wieder so warm ist, dass man bereut, unter dem leichten Pullover nicht doch noch ein leichtes Shirt angezogen zu haben

☀️ man regt sich am Nachmittag schon wieder auf, dass man sich für die langen Hosen entschieden hat und die Sonnenbrille noch immer weit hinten im Schrank verstaubt

☀️ gegen den späten Nachmittag beginnt es wie aus heiterem Himmel zu schütten und dann steht der Regenschirm noch immer verlassen im Hauseingang, denn der Wetterbericht lies wieder die Gewitterwarnung aus

☀️ wenn man am Abend dann endlich nach Hause kommt, völlig durchnässt und auch etwas genervt vom Tag, sich aus den Kleidern pellt, wird einem bewusst, dass man noch immer nicht wöchentlich 3x ins Fitnessstudio rennt, um die gewünschte Sommerfigur zu erreichen. Darauf isst man gleich noch einen Schokokuchen, um diesen Fakt gebührlich zu verdauen

Thuurvögeltipps für den Alltag nach und vor der Fasnacht:

☀️ leichte Shirts anziehen unter die dicke Thuurvögel-Jacke, die dann schnell auch ausgezogen werden kann

☀️ http://www.meteocentrale.ch/de/wetter/wetterradar.html , um die Entscheidung Regenschirm Ja/ Nein am Morgen etwas zu vereinfachen

☀️ Thuurvögel Sonnenbrille ist immer dabei egal ob Fasnacht, Winter, Herbst oder Sommer, denn es ist immer ein cooles Assesoire für unterwegs

☀️ man soll das Leben geniessen… Wenn man Schokokuchen abbauen will, soll man statt ins Fitnessstudio mit den Thuurvögeln umherziehen. Denn diese Tanzeinlagen verbrennen mehr Kalorien als Hanteln zu stemmen und man hat dabei auch noch Spass 🙂

Die Thuurvögel wünschen euch eine tolle Sommerzeit, geniesst es damit es schon bald wieder heisst: 

Achtung … fertig… Fasnacht…

Denn Nach der Fasnacht ist Vor der Fasnacht 😉

DOPPELPUNKT: mai’16

Ein treues Mitglied…

Die letzte Fasnacht ist eine entfernte Erinnerung, die HV ist durch, die Lieder für nächste Saison in Arbeit. Wir freuen uns auf die neuen Mitglieder und denken an die, die nicht mehr dabei sind. Aber ein treues Mitglied geht vergessen obwohl es präsenter ist als jedes andere.

Manchmal ist es unscheinbar und steht nur in einer Ecke, manchmal dominant, gross und fett.

Es steht immer vor den :thuurvögeln (nein nicht Lars) aber auch vor der :birräweich.

Es hat auch einen Wikipedia-Eintrag: trennen und betonend, in der Musik wiederholend.

Bei uns ist dieses Mitglied oft in einem satten Orange gekleidet, manchmal muss es aber auch schwarz oder grau tragen – je nach Anlass.

Die Schule sagt, dass nach ihm alles gross sein muss, aber nach ihm sind die :thuurvögel klein.

Für uns ist es der Verbinder. Dieses Mitglied steht für:

  • den Zusammenhalt
  • das Gemeinsame
  • die Kameradschaft und Freundschaft

Es ist kein Mann und keine Frau aber es einfach als Ding zu bezeichnen wäre gegenüber diesem wichtigen Teil der :thuurvögel nicht angemessen.

Lieber Doppelpunkt wir danken dir für deine Treue und hoffen, dass du uns noch lange erhalten bleibst – und mit uns und vor uns gehst.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DOPPELPUNKT: april’16

April…April, der macht was er will!

„Am 1. April schickt man den Narren, wohin man will.“

image

Und und und… Schlagen wir einmal nach:
Der April ist der vierte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage und beginnt mit demselben Wochentag wie der Juli und in Schaltjahren auch wie der Januar. Im römischen Kalender war der Aprilis ursprünglich der zweite Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche (aber auch militärische) Jahr begann.

Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens. Da die Namen der ersten Jahreshälfte Götter wiedergeben, könnte es von Aphrodite stammen, die als Göttin für Liebe zu April passen würde, auch wenn der römische Name Venus gewesen wäre. Der Name bezieht sich möglicherweise auch auf die sich öffnenden Knospen im Frühling…….

langweillig? Find ich auch!

aber wussetst du schon, das wir bei den Thuurvögel eine Wikepedia-Person haben? Nachschlagen war Gestern, wir Fragen
Patricipedia…!

DOPPELPUNKT: märz’16

Konrad Vetterli…. Und wie die Konfetti entstanden sind (aus der Kategorie: was ich schon immer mal wissen wollte…)riesen-konfetti-10-cm-grosse-konfetti

Alle Jahre wieder kommt er: der Konfettifluch. Er entsteht in den Monaten Januar und Februar und dauert das ganze Jahr an. Doch wie sind die Konfetti denn nun eigentlich entstanden?

Die Geschichte beginnt mit Konrad Vetterli. Ein zurückgezogener, langweiliger Bünzli, tätig als Buchhalter in einem kleinen, unscheinbaren Familienbetrieb. Konrad Vetterli war sein Leben lang alleine und hatte keine sozialen Kontakte, ein Workaholic. So kam es, dass Herr Vetterli immer wieder Arbeit mit nach Hause nahm. Bekannter Weise besteht Buchhaltung mehrheitlich aus Papier, Papier dass ordentlich gelocht und abgeheftet werden muss. Die Ordner in Herr Vetterlis Büro stapelten sich irgendwann bis an die Decke, ein Durchkommen war praktisch unmöglich. Eines Tages passierte das Unvermeidliche: ein ganzes Regal mit Ordner war derart unstabil, dass es Herrn Vetterli auf den Kopf fiel. Nach einer gefühlten Ewigkeit erwachte Herr Vetterli wieder aus seiner Ohnmacht und wusste nicht mehr wie ihm geschehen. Überall verstreut die losen Papiere… und was noch schlimmer war: der ganze Sammelbehälter mit den Locher-Übrigbleibsel war über ihm ausgeleert.

Herr Vetterli konnte sich an nichts mehr erinnern, sah nur noch überall die vielen Locher-Übrigbleibsel, schnappte sich den Locher und begann wild um sich zu Lochen. Stunden, Tage vergingen – Herr Vetterli lochte munter weiter, alle Papiere die er fand. Sein Büro quoll über, die Möbel waren nicht mehr zu sehen.

Herr Vetterli nahm nichts mehr von seiner Umwelt wahr, nicht einmal, dass vor seinem Fenster viele verkleidete Menschen fröhlich auf der Strasse Fasnacht feierten. Da plötzlich barst das Fenster aufgrund des Locher-Übrigbleibsel Gewichts aus seinen Fugen und die ganze Papierpracht ergoss sich auf die Strasse, über die Leute, in ihre Biere, auf ihre Kostüme! Die Leute erschraken und sahen erstaunt hinauf zum Fenster von Herrn Vetterlis Wohnung – «Seht, was kommt da aus dem Fenster? Wohnt da nicht dieser komische Konrad Vetterli? Dä Koni Vet?»

Nachdem der erste Schock überwunden war, fanden die verkleideten Leute unten auf der Strasse ihren Gefallen an den Locher-Übrigbleibsel. Sie bewarfen sich damit und lachten und scherzten.

Erstaunt sah Konrad Vetterli aus dem Fenster und wunderte sich über das Treiben… und musste das erste Mal in seinem Leben aus vollem Herzen lachen. Er rannte runter auf die Strasse und machte mit, bei der Locher-Übrigbleibsel-Schlacht. Die Menschen kamen auf Konrad Vetterli zu, bedankten sich für die super-tolle Fasnachtsüberraschung! «hey Koni Vet, coole Sache, hoffe du machst das nächstes Jahr wieder!».

Konrad Vetterli liess sich das nicht zweimal sagen. Schon am nächsten Tag locherte er fröhlich weiter und besorgte sich sogar farbiges Papier für’s nächste Jahr! Konrad Vetterli entwickelte noch einen weiteren Locher mit einer anderen Form und liess sich diesen auf den Namen «Konfetti» patentieren.

Wollt auch ihr aus dem Bünzli-Alltag ausbrechen? Druckt den untenstehenden Konfetti-Bastelbogen aus, schnippelt wie wild und habt Spass!

konfetti-bastelbogen

Tschüüsss… Und hoffentli bis gli!

Eine wundervolle Saison ist nun Geschichte!

image

Mit einer Premiere, der öffentlichen Probe starteten wir das letzte Fasnachtswochenende am Freitag. Toll, durften wir unsere „hoffentlich Neuen Mitglieder“  bei uns begrüssen. – Danke für den Besuch

Der Teamgeist bewiesen wir am Samstag ganz speziell. Unbeschreiblich Thuurvögel! <3 Die letzte Carfahrt brachte uns nach Winterthur für einen gemütlichen Nachtumzug und spassige Ständlis. – natürlich hat es geregnet

Traditionellerweise beendeten wir unsere Saison im Freizeitpark in Niederbüren. Wie immer war der Brunch „uhhhh guet“. Vielen Dank an alle Zuschauer, Euer kommen hat uns riesig gefreut!

Ps: selbstverständlich hat es auch am letzten Fasnachtstag geregnet!

Superheldenflug trotz Stau und Sturm

Nach einem langen und intensiven Wochenende drehten die thuurvögel eine Ehrenrunde am Wiler Umzug.

Biisig kalte Winde, dunkle regenverhangene Wolken, immer wieder stockender Verkehr und die sich langsam bemerkbar machende Müdigkeit brachten unsere Supervögel nicht von ihrem Kurs ab.

Das Posaunenregister freut sich besonders über den Nachwuuchs, der uns mit seinem Talent fürs „schränzen“ regelrecht weggepustet hat.

Zum Schluss gabs das schon fast zur Tradition gewordene Ständchen nach dem Umzug mit dem wir dieses Wochenende musikalisch beendeten. Wir freuen uns schon auf den nächsten Freitag, wenn wir, für diese Jahreszeit doch sehr ungwöhnliche Destination anfliegen: die öffentliche Probe im OZ Degenau.

Superheldenthuurvögel Info des Tages:

Superheldenthuurvögel fliegen auch bei Stau- und Wetterwarnung.

img_0035-1.jpeg

nach em Rägä chunt d’Sunne

nach de rägäriiche Uftritt vo de letschte Täg, bzw. Wuche, hät s’Motto vom Samstig gheisse: SommerSonneSommerSonne: Wil!!! IMG_2823 IMG_2819Am Nomi händ mir d’Bahnhofstross grockt und nach ere feinste Stärchig gad au no d’Altstadt! IMG_2831

IMG_2854 IMG_2855 IMG_2867

Au wenn d’Sunne scho längst undergange isch, bis mir in Rossrüti acho sind, s’Summerfeeling händ mir debii gha!

 

Ausfall der Supperheldenkraft

Unser Ziel – Ittigen (BE) – der einzige Anlass der weiter wegführt und – oh Nein, die Supperheldenkraft ist ausgefallen – weg, nicht mehr da. Also 2.5 Stunden Car fahrt dafür aber massig Zeit um zu essen, trinken, singen, diskutieren und schlafen.

Der Empfang in Ittigen war, zumindest für den Autor dieser Zeilen, das Freundlichste und Wärmste seit langem. Und dies zog sich durch den Abend. Das zahlenmässig eher überschaubare Publikum war bei unseren beiden Auftritten voll bei der Sache und gab sich Mühe darüber hinweg zu helfen, dass die Turnhalle nur knapp 1/3 voll war.

Unterm Strich war es nicht die tobende Party aber die guten Gespräche, die Freundlichkeit, das Gefühl willkommen zu sein und dass auch die ältesten :thuurvögel nicht die ältesten Personen in der Halle waren, machte den Anlass zu einer runden Sache. Herzlichen Dank20160206010825

PS: Bei der Heimfahrt haben viele die Supperheldenkraft wiedergefunden – Augen schliessen, schnarchen und die 2.5 Stunden vergehen wie im Flug.

Sternchen und Streifen

schmudoWie für diese Saison typisch regnete es auch am Schmudo. Zum Glück haben wir uns bereits ein bisschen daran gewöhnt und unsere Regenausrüstung beinahe perfekt zusammengestellt. So werden unsere Regen-Auftritte immer besser, was wir am Schmutzigen Donnerstag gleich mehrere Male beweisen konnten.

Nach den Auftritten in Jonschwil und St. Gallen suchten wir jeweils sofort ein Dach über dem Kopf. Besondern freuten wir uns, dass sich die Beiz in St. Gallen extra passend zu unserem Motto herausgeputzt hat. Sternchen, Streifen und Regentröpfchen, das war der Schmudo 2016.

1 2 3 21

letzte kommentare

DurchBlick

du möchtest gerne unsere gönnerzeitung den DurchBlick abonnieren? dann werde gönner der :thuurvögel. mit diesem formular kannst du dich ganz einfach anmelden. du erhältst zwei mal jährlich den DurchBlick und als zugabe zwei Tickets für unsere birräweich warm'up party!

Twitter: thuurvoegel